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Programm zur Online-Tagung „Sprachliche Kommunikation in deutsch-polnischen Städtepartnerschaften“

 

Donnerstag, den 17.06.2021

14.00 – 15.30 Uhr, Eröffnung

14.00 – 14.10 Gunnar Hille, KokoPol, St. Marienthal, Einführung in das Tagungsthema

14.10 – 14.25 Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg und Koordinator für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit: Grußbotschaft

14.25 – 14.45 Dr. Stephan Meyer, MdL Sachsen, Grußworte und Einführung

14.45 – 15.05 Prof. Dr. Peter Oliver Loew, Dr. Agnieszka Łada, Deutsches Polen-Institut Darmstadt: Vorstellung der Studie des Deutschen Polen-Instituts zu deutsch-polnischen Städtepartnerschaften (Video)

15.05 – 15.25 Gesandter Knut Abraham, Deutsche Botschaft Warschau: 30 Jahre Vertrag deutsch-polnische Nachbarschaft

15.30-15.45 Pause

 

15.45 – 18.00 Uhr, Teil 1: (Sprach-)Erfahrungen aus den Partnerschaften

In diesem Teil soll aus der Erfahrung deutsch-polnischer Städtepartnerschaften Bilanz zur Rolle der Sprachen in diesen Partnerschaften gezogen werden. Folgende Fragen stehen dabei im Mittelpunkt: Wie wird eine Partnerschaft eingegangen? Welche Rolle spielen die Sprachen in der Planungsphase? Wer trifft sich mit wem? Welche sprachlichen Ressourcen stehen den einzelnen Gruppen und Personen zur Verführung? Welche Erfahrungen werden gemacht und was ist dabei die Rolle der Sprachen?

15.45 – 15.55 Gunnar Hille, KoKoPol/Dr. Thomas Vogel, Viadrina Sprachenzentrum Frankfurt/Oder: Moderation und Einführung

15.55 – 16.15 Dr. Markus Pieper, Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur: Deutsch-polnische Städtepartnerschaften im Wandel der Zeiten

16.15 – 16.30 Dr. Violetta Frys, Europa-Beauftragte des Saar-Pfalz-Kreises und stellv. Vorsitzende der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Saar: Partnerschaften des Saarpfalz-Kreises mit Polen (Przemyśl, Łańcut) vor dem Hintergrund der europäischen Verflechtungen des Saarlandes

16.30 – 17.10 Dr. Caren Marusch-Krohn, Stadt Leipzig; Justyna Olszańska Internationale Zusammenarbeit Stadt Krakau: Die Städtepartnerschaft Leipzig/Krakau

17.10 – 17.50 Sabine Engelhardt, Kulturamt Biberach, Grzegorz Szwegler, Stadt Świdnica: Städtepartnerschaft Schweidnitz/Biberach

18:00-18:30 Uhr Pause

 

18.30 – 20.30 Uhr, Teil 2: Wir feiern! (Live-Übertragung aus St. Marienthal)

18.30 – 19.00 Gunnar Hille und Magdalena Telus: Vorstellung Sonderausgabe Polonus. Schrift aus Anlass des 30. Jahrestages des Deutsch-Polnischen Nachbarschaftsvertrages und Moderation

19.00 – 20.30 Steffen Möller im Interview mit Gunnar Hille, KoKoPol: Deutsche und Polen in kommunalen Partnerschaften. Ist Polnisch erlernbar? Erfahrungen und Einsichten (Arbeitstitel), Dr. habil. Robert Żurek, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung: Moderation

 

Freitag, den 18.06.2021

08.45 Uhr Öffnung des Chatrooms

9.00 – 11.15 Uhr, Teil 3: Beispiele guter Praxis

In diesem Teil werden Modelle guter Praxis bei Begegnungen verschiedener Interessen- und Altersgruppen vorgestellt.

9.00 – 9.10  Dr. Thomas Vogel, ehem. Leiter Sprachenzentrum Viadrina Frankfurt/Oder: Moderation und Einführung

9.15 – 9.45 Claudia Müller, Station Weißwasser e.V.: A jutro Donnerstag – lebendige Kinder- und Jugendbegegnungen im grenznahen Raum

9.45 – 10.15 Dietrich Kowalski, Rosenbach/Stefanie Patron, IBZ St.Marienthal: Städtepartnerschaft Gromadka-Rosenbach

10.15 – 10.45 Sören Bollmann, Kooperationszentrum Frankfurt (Oder)/Słubice: Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft– Zusammenarbeit trotz Sprachbarriere auf allen Ebenen in der Europäischen Doppelstadt Frankfurt (Oder) und Slubice

10.45 – 11.15 Dr. Krzysztof Wojciechowski, Collegium Polonicum, Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder: Rękami i nogami oraz słodkim szeptem – komunikacja w obrębie społeczenstwa obywatelskiego w rejonie przygranicznym (Mit Engelszungen sowie mit Händen und Füßen – zivilgesellschaftliche Kommunikation im Grenzgebiet), in polnischer Sprache mit deutscher Übersetzung

11:15-11:30 Pause

 

11.30 – 14.00 Uhr, Teil 4: Begriffe, Modelle, Empfehlungen

In diesem Teil werden Modelle mehrsprachiger Kommunikation vorgestellt. Dabei stehen folgende Fragen im Mittelpunkt: Welche niedrigschwelligen Möglichkeiten zur Sprachverwendung und zum Sprachenlernen außerhalb der institutionellen Sprachvermittlung gibt es? Wie können bilinguale und mehrsprachige Sprecherinnen und Sprecher in deutsch-polnische Städtepartnerschaften einbezogen werden? Welche Möglichkeiten der Unterstützung für nicht-professionelle Übersetzer und Dolmetscher gibt es? Wie können deutsch-polnische Städtepartnerschaften davon profitieren?

11.30 – 11.40 Dr. Magda Telus, KoKoPol, St. Marienthal: Einführung und Moderation

11.40 – 12.10 Dr. Thomas Vogel, ehem. Leiter Sprachenzentrum Viadrina Frankfurt/Oder: Herausforderungen und Chancen mehrsprachiger Kommunikation bei deutsch-polnischen Städtepartnerschaften

12.10 – 12.30 Nick Byrne, Language Consultant, London/Berlin: Flexilingualism. Communication in multilingual societies – A conversation (Video), Sprachen: Deutsch/Englisch

12.30 – 13.00 Dr. Matthias Kneip, Deutsches Polen-Institut: Einstieg in die polnische Sprache: Angebot des Deutschen Polen Instituts (Video)

13:00-14:00 Mittagspause

14:00-15:00 Fortsetzung Teil 4

14.00 – 14.30 Dr. Andreas Bahr, Sprachenzentrum Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder: Weiterbildungsprogramm für Gruppendolmetscher

14.30 – 15.00 Prof. Dr. Grit Mehlhorn, Institut für Slawistik, Universität Leipzig: Polnisch als Herkunftssprache in Deutschland 

15:00 – 16:30 Uhr Erträge und Ausblick – Abschlussdiskussion

15.00 – 16.30 Dr. habil. Robert Żurek, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung: Impulsvortrag „Die Stiftung Kreisau für europäische Verständigung. Welche Rolle spielt die Muttersprache?“ sowie Moderation der Podiumsdiskussion

 

Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet über die Software Zoom statt. Konferenzsprache: Deutsch mit simultaner Verdolmetschung ins Polnische über einen gesonderten Tonkanal.

Übersetzerinnen: Dr. Agnieszka Buk und Dr. Iwona Szwed, Universität Rzeszów, Marzanna Łągiewska, Łódź

Anmeldungen zur Veranstaltung bitte per Mail bis spätestens 14.06.2021 an weise@ibz-marienthal.de (bitte vollen Namen, Ort und ggf. Institution angeben).

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